Am 8. Mai 1971 besuchte ich das erste Mal ein Bundesliga-Spiel. Ich war gerade sechs Jahre alt geworden und im Berliner Olympiastadion empfing der Tabellendritte Hertha BSC die abstiegsbedrohte Eintracht aus Frankfurt. Die Berliner drehten einen frühen Rückstand und siegten ungefährdet mit 6:2. Dennoch entschied ich mich an diesem 8. Mai 1971, so ungefähr gegen 17:00 Uhr, von nun an Fan von Eintracht Frankfurt zu sein.
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Gerade gelesen: „HOOL“ von Philipp Winkler
Der Romanerstling des 1986 geborenen Philipp Winkler erschien bereits 2016, verkaufte sich überaus erfolgreich und lag dennoch drei Jahre ungelesen auf meinem Nachttisch. Jetzt endlich hatte ich Zeit und Ruhe, das 300 Seiten starke Buch zu lesen. Und es hat sich gelohnt. Weiterlesen
Warum Hertha BSC für mich nicht der „Hauptstadtverein“ ist
Der von mir geschätzte Marvin Mendel twitterte kürzlich die These, dass Hertha BSC sehr viel mehr Potenzial besäße, wenn der Verein nur ein geeigneteres Stadion hätte:
Ich antwortete ihm, dass Hertha BSC meiner Meinung nach neben einem nicht mehr zeitgemäßen Stadion noch andere strukturelle Probleme hätte – nämlich eine nicht vorhandene Verankerung in der Stadt. Mir widersprach ein Twitter-Nutzer und bat um Antwort.
Da diese etwas länger ausfallen wird, erläutere ich meine Meinung hier und nicht auf Twitter. Ich schreibe übrigens bewusst „Meinung“, denn ich habe dazu nicht soziologisch geforscht, sondern schlussfolgere nur aus meinen persönlichen Eindrücken.