No pasaran! – Nachricht aus Madrid

Im April 1937 schreibt ein tschechischer Freiwilliger der Internationalen Brigaden diese Postkarte aus Madrid an einen Bekannten in der damaligen Tschechoslowakei. Sie übersteht die Zeit und berichtet heute in knappen Worten von einem europäischen Drama.

image.jpegManchmal erwähne ich in Gesprächen, dass ich mich für die Internationalen Brigaden interessiere. Ich ernte dann meist etwas irritierte Blicke, weil kaum jemand mit diesem Begriff etwas anzufangen weiß. Einige meinen, ich sympathisierte mit Terrorgruppen der Siebziger Jahre. Weiterlesen

Brüsseler Sperren

Seit einigen Monaten fahre ich alle zwei Wochen nach Brüssel, um eine Konferenz vorzubereiten. Ich war vor den Pariser Anschlägen da, dann nur wenige Tage danach, um seit dem regelmäßig zurückzukehren. Auf den Plätzen und Bahnhöfen fallen besonders die paarweise patrouilliernden Soldaten in Kampfmontur mit ihren vor der Brust getragenen Schnellfeuergewehren auf. Doch in diesen frühlingshaften Tagen wirken die Menschen gelassen trotz dieser martialischen Kulisse.

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Heute dann auf dem nahe Molenbeek gelegenen Gare du Midi wurde ich das erste mal vor einer Bahnfahrt von bewaffneten Polizisten kontrolliert und musste Ausweis und Fahrkarte präsentieren und Sperren passieren. Da wurde mir das nach wie vor Bedrohliche dieser Tage wieder bewusst. Weiterlesen

Hallo Welt!

Kein besonders einfallsreicher Titel, um ein Blog zu beginnen. Aber es zählt der Anfang. Nicht immer nur planen und erwägen, sondern einfach beginnen. Es sollte doch zu schaffen sein, zwei, drei mal im Monat einen einigermaßen interessanten Text zu schreiben. Und dabei darauf zu vertrauen, dass den dann auch jemand liest.

Was habe ich also vor? Ich werde über Bücher schreiben und über andere Dinge aus Papier: Zeichnungen, Drucke, Manuskripte, Dokumente, Postkarten, denn ich liebe die Geschichten, die diese Dinge erzählen. Ich möchte über Menschen schreiben, die mich beeindruckt haben, obwohl ich von deren Existenz nur zufällig erfuhr. Und ich werde natürlich über die vielen Nebensächlichkeiten berichten, die mir geschehen oder die mir auffallen und deren Gesamtheit erst unsere Individualität ausmacht.

Wünscht mir also Glück dabei (und die Fähigkeit, WordPress zu verstehen).